Botrugno

Botrugno liegt auf einer Hochebene zwischen der Serra di Supersano und der Serra di Poggiardo.  32 km von Lecce entfernt, grenzt es an die Gemeinden San Cassiano, Sanarica, Scorrano und Supersano.

Botrugno gehörte früher zu  Nociglia und wurde 1958 selbständige Gemeinde. Der Ortsname kommt vermutlich aus dem Griechischen, vom Verb ‚botruomai‘. Es bedeutet soviel wie ‚Trauben herstellen‘.

Tatsächlich war die Gegend, auf der der Ort sich befindet, in der Antike von endlosen Weinbergen bedeckt. Er wurde vermutlich von den Griechen gegründet. Andere glauben, dass der Ort nach der Zerstörung von Muro im XII. Jhdt. durch Guglielmo il Malo erbaut worden sei. Er wurde vom Normannen Tancredi dem Lancellotto Capece als Feudalsitz übergeben. Danach ging er an die Maremonte, die Castriota Scanderberg, und schließlich an die Guarino über.

Der Palazzo Marchesale wurde 1500 auf Anordnung der Castriota erbaut. Er hat einen rechteckigen Grundriss und verfügt über einen eindrucksvollen Blakon, der sich über die gesamte Fassade hinzieht. Er dominiert von seiner hochgelegenen Position das Häusergewirr.

Nahbei steht die Kirche der Madonna di Costantinopoli, derzeit S. Antonio, in barockem Stil erbaut. Sehenswert sind hier ein Gemälde, das die Jungfrau mit Kind in byznthinischem Stil darstellt, aus dem XV. Jhdt., sowie ein Grabmal aus der Zeit der Renaissance von  1564 und wertvolle barocke Altäre..

Am Stadtrand, in Richtung Sanarica, liegt die Kappelle der Assunta aus dem XIV. Jhdt ca.. Sie wurde im XVIII Jhdt wiederaufgebaut.
Die Gegend ist,  geologisch betrachtet, von karsischer Erscheinungsform.

Die Wirtschft basiert hier auf der Landwirtschaft, es werden Oliven, Getreide, Gemüse und Tabak angebaut.

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