Castrignano del Capo

Castrignano del Capo liegt zwischen der Serra di Vereto und der Adriaküste, 68 km von Lecce, 42 km von Gallipoli und 3 km von Leuca entfernt. Der Ort war schon im Paleolithikum bewohnt, was durch Fossilien, die man in den Höhlen del Diavolo, Tre Porte, Titti und Cala dell’Elefante gefunden hat, bezeugen.

Castrignano hat sich um ein Kastell herum entwickelt, das als Verteidigung gegen die Barbaren angelegt worden war. 1456 zerstörte ein Erdbeben es, man baute es 1557 wieder auf.

Trotzdem fiel der Ort in die Hände der Algerier, die 1624 bei Leuca an Land gegangen waren. Zuerst als Feudalbesitz der Conti de Alneto della Ratta (1280), ging das Dorf nach und nach an die de Caniano, Pignatelli, Bilitta, Ayerbo, della Gatta, della Barliera, de Frisis und  Fabrizio Guarini, an die Balzo, Di Capua, Gonzaga, Brayda und schließlich Aragona über.

In Castrignano del Capo ist die Kirche San Michele Arcangelo aus dem Jahr 1743 sehenswert.
Das Portal ist mit Flachreliefs und einer Statue des Erzengels verziert, es liegt zwischen zwei Säulen eingerahmt.

Die einschiffige Kirche verfügt auf ihren sechs Seitenaltären über Gemälde, die S. Oronzo, San Michele, S. Giovanni Battista, die Madonna delle Grazie, den Besuch Marias bei Elisabeth darstellen. Außerdem findet man eine hölzerne Statue des Erzengels Michael.

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