Cavallino

Cavallino liegt von Lecce 7 km entfernt. Es ist eine wichtige archäologische Ausgrabungsstätte. Der ‚Palazzo dei Castromediano‘ (XV-XVI. Jhdt.) wurde im Lauf der Zeit mehrfach umgebaut.

Der Bau wird von den Bewohnern ‚Castello‘ genannt und verfügt über eine einfache Fassade mit Loggien und Balustraden, außerdem über ein Atrium mit einer riesigen Statue Kiliansvon Limburg, des Oberhauptes der Castromediano. In der Kapelle S. Stefano befinden sich interessante Gemälde und in der Galerie mit freskogeschmückter Decke diverse Statuen aus leccesischem Stein.

Sehenswert ist die Pfarrkirche S. Maria Assunta von 1400, zwischen dem  XVII. und XVIII Jhdt. in barocker Bauart renoviert.

Am Platz vor der Hauptkirche liegt ein Brunnen von 1636, mit einer Brüstung und vier quadratischen Säulen, an dem die Statue des Heiligen Domenico von Guzmàn aufgestellt ist.

Der Legende nach war das Wasser dieses Brunnens rein und im Vergleich zu dem, das den Menschen in den Häusern im Rücken der Statue zur Verfügung stand, welches gerdezu ungenießbar war.

 

 

Das Doomenikanerkloster und die angrenzende Klosterkirche stammen von 1626 – 1635. Die Kirche wurde auf den Fundamenten einer basilianischen Kapelle errichtet

Im Boden der Kirche befinden sich zwei Luken, die heute mit Metallgittern verschlossen sind, durch die man in die Krypta gelangt.

Die Kirche ist dreischiffig und im Presbyterium, direkt hinter dem Altar, das dem Klerus vorbehalten war, ist noch der antike Altara aus leccesischem Stein erhalten. In der Apsis unter einer Halbkuppel steht außer dem Hochaltar ein Monument mit zwei steinernen Löwen. Man errichtete es in Form eines Grabmals, das leer blieb, zu Ehren eines illustren Bürgers.

5 km von Cavallino entfernt, nicht weit von Galugnano, befindet sich der Menhir von Ussano. Er ist 2,50m  hoch mit achteckiger Basis.

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