Cursi

Cursi entstand in römischer Zeit, und sein Name soll vom Feldherrn Marco Curzio stammen, der nach der Eroberung Grundherr von ‚Curtium‘ wurde.

Im XIV. Jhdt. ging es in den Besitz der De Hugot, und 1500 in den von Maria Quatrara über, die Cursi von Bellisario Maramonte geerbt hatte.

1534 wurde die Familie Bellotti Besitzerin bis 1542, als die Maramonte Cursi übernahmen.

Gioacchino Maramonte kaufte es von Ettore Brayda, aber im darauffolgenden Jahr gab er den Ort an die Ventura ab.
1661 brachte ihn Giulia Cicinelli als Mitgift in die Ehe mit einem Caracciolo, den letzten Herren von Cursi, ein, in deren Besitz der Ort als Fürstentum blieb.

 

 

Das Stadtwappen zeigt einen jugendlichen Herold, der einen Brief überbringt, und nimmt ein Motiv aus der anfänglichen Stadtgeschichte auf.

Der Stein von Cursi ist ein besonders wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Ort, da die Bauten des Lecceser Barock aus dem Kalkstein aus den Minen und Gruben von Cursi errichtet wurden.

 

Die Pfarrkirche San Nicola aus dem 18. Jhdt. ist ein bescheidener Bau, der gegenüber des im 19. Jhdt. gebauten Uhrturms liegt.

Es befinden sich einige Menhire in der Umgebung, von denen der  ‚Croce di Bagnolo‘ und ‚Croce delle Taglie‘ die bedeutendsten sind. Sie sind zwischen vier und fünf Metern hoch.

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