Galatone

Galatone liegt von Lecce 25 km entfernt. Das hochmittelalterliche Stadtzentrum wurde um das Jahr 1000 ummauert, wurde aber trotzdem von den Türken geplündert und weitgehend zerstört.

Der Küstenabschnitt der sogenannten Montagna Spaccata, liegt im Bereich des Ortes, und an der Straße Richtung Gallipoli der Ort S.Maria al Bagno.

Der Palazzo Marchesale war Herrensitz in Galatone schon seit dem XVI. Jhdt. Der angrenzende quadratische Turm aus früherer Epoche diente der Verteidigung und Wache.

1743 stürzte der nördliche Teil des Gebäudes aufgrund eines Erdbebens ein. Von seiner Eleganz zeugen noch die Reste des Portals und die mit florealen Verzierungen gestalteten Fenster.

An der überlebenden Fassade sieht man die Familienwappen der Lehnsherren, die einander nachgefolgt sind: Squarciafico, Pinelli, Pignatelli, Grillo.

 

Galatone bewahrt noch einige Reste der mittlealterlichen Stadtmauern, dazu die elegante Porta S. Sebastiano, aus dem 16. Jhdt.. In dem halbrunden Tympanon sind wiederum die Wappen der lokalen bürgerlichen Verwaltung der Lehnsherren Pinelli – Pignatelli und der Kirche dargestellt.

Die Statue des Hl. Sebastian, des Stadtpatrons, befindet sich auf der zentralen Achse des Bogens.

In der Umgebung liegen die Ruinen des normannischen Castello di Fulcignano, das der Vorposten einer Verteidigungslinie gewesen war, die die Normannen im südlichen Salento angelegt hatten.

Die Burg aus dem XIV. Jhdt. ist viereckig im Grundriss, verfügte über ca. 8 m hohe und 3 m dicke Mauern und zwei quadratische Türme.
Einen Besuch wert ist auch die romanische Kirche S. Maria dell’Idro, aus dem  XI. Jhdt.

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