Lequile

Lequile liegt 5 km von Lecce entfernt. Die Siedlung geht auf die Vorgeschichte zurück, der Ort an sich wurde von römischen Siedlern gegründet.
Er gehörte vom XI. Jhdt. bis 1463 zur Contea von Lecce und dem Principato di Taranto.

1291 war Ugo di Brienne Herrscher am Ort und nacheinander ging die Macht an die Bonomine, de Marco, Sambiase, Santabarbara und die Marescallo über. 1433 übergab ihn Maria d’Enghien als Lehen an Guarino, Baron von San Cesario, der es bis 1531behielt. Die Doria, die 1554 Herren des Ortes geworden waren,  übergaben ihn der Familie  Pansa; von diesen aus ging er an die Nichte der dell’Anna und schließlich an die Graffoglietti, die Venato, Imparato, und die Prinzen Saluzzo. Diese behielten das Lehen von 1690 bis 1806, als das Feudalwesen abgeschafft wurde.

Nahe beim Ort liegt der Ortsteil Dragoni.

Auch in Lequile ist der Einfluss des Barock sichtbar, und Kirchen und Palzzi präsentieren sich mit geschwungenen Linien und gewagten architektonischen Lösungen, wie z. B. der Palazzo Marchesale dei Saluzzo, mit seinen weiten Fenstern und der Loggia.

Die Pfarrkirche von Lequile ist S. Maria Assunta.

Das Kloster der Franziskaner aus dem XVII. Jhdt. ist von schlichter Bauweise und verfügt über einen Kreuzgang und sehenswerte Ausmalungen.

Die Kirche  San Nicola oder Del Redentore zeigt sich mit einer Fassade, die von einem großen Bogen durchbrochen wird und einer schlanken Kuppel mit bunten Fliesen. Ebenso die Kirche S.Vito, und an der Piazza steht auch eben der S.Vito, Schutzpatron des Ortes, auf einer Säule, die man im Jahr 1694 errichtet hat.

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