Martano

Martano liegt von Lecce in ca. 21 km Entfernung. Möglicherweise ist der Ort eine römische Gründung, im Mittelalter war er griechisch.

Aus seiner Frühzeit stammen der Menhir San Totano und, an der Straße nach Calmiera, der Menhir Specchia dei Mori, auch ‚Del Diavolo‘ genannt.

Martano gehört zur Grecia Salentina, dem griechischsprachigen Teil des Salento.  1190 gab König Tancredi das Dorf an  Giorgio Roma, dem 1545 die Bucale,  1591 die Demonti,  1698 die Marchese, 1742 die Brunossi und schließlich 1748 Sebastiano Gadelata nachfolgten, der das Lehen für 50.000 Dukaten erwarb.

Unter den historischen Gebäuden befindet sich das Castello, im XV. Jhdt. von Ferdinando und Alfonso d’Aragona errichtet.

Vom militärischen Zweck des Gemäuers zeugen heute nur noch die Reste der zylindrischen Türme. Im Laufe der Zeit war die Burg zur Residenz der Stadtherren geworden.

Durch einen überdachten Vorhof, der auch in das Obergeschoss führt, gelangt man in einen weiten Innenhof.

 

 

Die Pfarrkirche Madonna dell’Assunta stammt aus dem XVI. Jhdt. Das Pportla ist sehenswert, der Innenraum, dreischiffig und in Kreuzform angelegt, verfügt über einen oktagonalen Chor.

Die Kirche der Immacolata wurde um das Ende des XVII. Jhdt errichtet. Über dem rechteckigen Grundriss erhebt sich ein zweigeschossiger Prospekt mit dorischen und jonischen Säulen, der mit einem Tonnengewölbe abschließt.

Die Kirche der Madonnella aus dem XVII. Jhdt. ist ein eleganter einschiffiger Bau.

Kirche und Kloster der Domenikaner von 1652 sind mit hervorragenden Gemälden und barocken Altären ausgestattet. Die Fassade des Klosters, das heute ein städtisches Gebäude ist, wurde in neo-klassischem Stil gestaltet.

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