Nardò

Nardò stammt aus der Zeit zwischen dem VIII.- III. Jhdt. v. Chr.

Der Name der Stadt war erst Nerito, dann Neretum unter den Römern, die sie als Badeort schätzten.

269 a.C.wurde Nardò von den Römern erobert. Die Via Traiana, die die ganze Jonische Küste entlang verläuft, durchquerte die Stadt.

Unter den Byzanthinern kamen Basilius-Mönche in die Gegend, und es verbreitete sich die Höhlenbauart.

Die Normannen eigneten sich die Stadt 1055 an, und 1266 folgten di Anjou auf sie.

In seiner langen kulturellen Geschichte sind besonders erwähnenswert Gestalten wie Antonio De Ferraris, ‚Galateo‘ genannt, und Ruggero Pazienza, Autor des ‚Balzino‘.

Die Stadt war auch Sitz von Akademien wie der ‚Del Lauro‘ und ‚Degli Infimi Ritrovati‘.

 

In Nardò, in einem kleinen einsturzgefährdeten Haus, befindet sich ein suggestives Wandgemälde, welches ein Zeugnis des Auszuges vieler Juden Richtung Palästina in der Nachkriegszeit darstellt.

In Nardò finden sich viele barocke Bauten wie z. B. an der raffinierten P.za Salandra, und die zahlreichen Kirchen, welche von der Bedeutung dieser Kleinstadt zeugen, die schon 1413 Diözese wurde. Ausserdem sind die Burg, aus dem  XV- XVI. Jhdt, die romanisch-gotische Kathedrale und die Bibliothek der stadt von kunstgeschichtlicher Bedeutung.

Dank der hinreissenden Küstenorte, die zu Nardò gehören, ist die Stadt auch für den Touristen ausgesprochen attraktiv. Diese sind Santa Maria al Bagno, Santa Caterina, S. Isidoro, sowie Portoselvaggio.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *