Tuglie

Tuglie ist ein landwirtschaftliches und industrielles Zentrum im nördlichen Salento und liegt von Lecce 35 km entfernt.

Das Gebiet ging nach der Zerstörung des Ortes durch die Türken an verschiedene Lehensherrren, bis es 1681 von Francesco Antonio Cariddi, der aus einer Adelsfamilie aus Gallipoli stammte, erworben wurde.

1696 ging es an Antonia Prato, Marchesa von Arnesano, die 1650 den Herzog Ferrante Guarino von Poggiardo, geheiratet hatte.

Die Guarino reformierten das Lehenssystem auf ihrem Gebiet, und behielten es bis ins XVII. Jhdt.  1715, nach dem Tod der Baronin Prato, erbte es  ihr Sohn Fabrizio Guarino, und 1717 folgte ihm sein Bruder Filippo nach.

1720 heiratete der nciht mehr ganz junge (60-jährige) Baron eine sechzehnjährige Adlige, Isabella Castriota-Scanderbeg, die im Kloster von Santa Chiara, in Gallipoli, erzogen worden war. Die junge Frau trennte sich 1727 von ihrem Mann und zog sich ins Kloster Santa Anna in Lecce zurück, nachdem sie ihre Hoffnungen auf Kinder aufgegeben hatte.

1740 schenkte Filippo das Lehen Giuseppe Ferdinando Venturi, dem Herzog von Minervino.

Der Ort Tuglie ist in sieben Viertel unterteilt, die namen aus dem Dialekt tragen: Santa Lucia , Raona, Chiazza, Lavito, Longa, Mazzuchi, Termiti.

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