Kastell

Kaiser Karl V., dessen Namen das Kastell trägt, ließ es durch den salentinischen Architekten Gian Giacomo dell’Acaja als Festung errichten. An derselben Stelle hatte seit der Zeit Tancredis schon eine Burg gestanden.
Um die Erweiterung des Gebäudes zu ermöglichen, mussten das Kloster S. Croce und die Kappelle S.S. Trinità weichen. Zur Erinnerung wurden zwei der vier Bastionen nach ihnen benannt.
Die Innenräume wurden zwischen 1539 und 1549 fertiggestellt und sind durch die Gemäuer charakterisiert. Es gibt zwei Eingänge: Der Haupteingang im Nord-Westen, der mit dem steinernen Wappen Karls V. versehen ist, öffnete sich in Richtung Stadt.
Das zweite Portal liegt auf der gegenüberliegenden Seite und zeigte Richtung Land, beide waren durch eine Zugbrücke geschützt. In allenarchitektonischen Tteilen ist das Kastell reich geschmückt und verziert.
Im Innern ist besonders bemerkenswert das Portal aus dem 16. Jhdt., das man von einem weitläufigen Salon im Süd-Ost-Flügel aus erreicht. Es ist reich geschnitzt und dekoriert und zeigt auf den zentralen Innenhof.
Im oberen Geschoss befindet sich ein großartiger Saal mit raffinierten Dekors und vier Säulen in den Ecken.

Das Kastell wird heute für Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen benutzt, nachdem  es lange Zeit zu militärischen Zwecken verwendet worden war.