Hhlen

Die Höhlen der Gegend bewahren eine aussergewöhnliche Vielfalt an Fossilen und Spuren der Besiedelung.

Auf der Adriaseite trifft man zunächst auf die Grotta della Poesia, bei Roca Vecchia, die in einem Naturparadies liegt, welches bedeutende archäologische Reste bewahrt. Der Sage nach kam eine Prinzessin zum Baden hierher, die so anmutig war, dass Dichter aus ganz Süditalien herbeireisten, um ihre Schönheit zu besingen.  Weiter im Süden liegt die Grotta dei Cervi, die ‚Hirschgrotte‘ aus dem Neolithikum,  bei Porto Badisco. Die über 3.000 Zeichnungen in ihrem Innern machen sie zu einer der interessantesten Stätten der Höhlenmalerei in Europa. Mit Ocker und Fledermauskot wurden Jagd- und Tanzszenen, geometriche Figuren und Symbole gemalt. Bei Castro befindet sich die. Grotta Romanelli, deren Malereien auf eine Mythologie reich an sexueller Symbolik schliessen lassen.Man hat hier Reste von Elefanten, Hirschen, Nashörnern und Pinguinen gefunden..

Die Grotta Zinzulusa verdankt ihren Namen den unzähligen Tropfsteingebilden, die wie Wäschestücke oder Lumpen = ‚ cenci ‚ , im Dialekt der Gegend ‚ zinzuli ‚, von der Decke hängen. Man kann sie vom Meer aus oder über einen Zugang an einem Hang betreten. Die ‚Blaue Grotte‘, Grotta Azzurra, befindet sich nicht weit von der vorigen und ist nur vom Meer her zugänglich. Die unterschiedlichen Farben von Grün bis Kobaltblau liegen an der Brechung des Lichtes im Wasser. Weiter Richtung Süden am Kap von Leuca trifft man auf die Grotta Tre Porte, die ‚Höhle der drei Tore‘, wegen ihrer drei Bogen, die vom Meer her sichtbar sind. Man hat hier Reste von Höhlenmenschen wie dem Neanderthaler, sowie von Tieren afrikanischen Ursprungs gefunden. Ebenso in der Grotta dell’Elefante und der Grotta dei Giganti, in denen man Knochen und Zähne von Elefanten gefunden hat. Die Grotta del Diavolo mit einem Eingang von4 Metern Höhe, befindet sich bei Punta Ristola und ist sowohl über Land als auch übers Meer zugänglich. Man hat hier Überreste von Utensilien und Keramik aus dem Neolithikum gefunden. Auf der Jonischen Seite von Leuca liegt die Grotta del Presepe, wichtig für Meeresbiologen, die hier hier eine sehr seltene Art von Schwamm, die vom Aussterben bedroht ist, entdeckt haben.

An der Jonische Küste liegen, zwischen Punta Ristola und der Bucht von Uluzzo, am Rand des Parco di Portoselvaggio , die Grotta del Cavallo, die ‚Pferdehöhle‘, und die Grotta di Uluzzo. Gegenstände aus paläolithischer Zeit und Reste grosser Säugetiere hat man in diesem uralten Gestein über dem Meer entdeckt.

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