Santa Maria di Leuca

Santa Maria di Leuca erhielt einen Teil seines Namens vermutlich von den griechischen Matrosen, die die Felsen dieses Ortes im Sonnenicht sahen – ‚leukos‘ auf griechisch bedeutet ‚weiß‘.

Der Rest soll auf die Landung des Hl. Petrus zurückgehen, der laut Zeugenaussagen der Zeit,  hier seine Mission begonnen haben soll, indem er den Namen der Stadt der Jungfrau Maria widmete.

Der Zusatz ‚De finibus terrae‘ stammt natürlich von den Römern.

Santa Maria di Leuca ist ein Bade- und Fischerort, der in der Bucht zwischen Punta Ristola und Punta Meliso liegt, in einer zauberhaften Lage zwischen Adriat und Lonischem Meer.

Diese Perle des letzten Stücks Italiens schmiegt sich in einen Küstenabschnitt, an dem sich Felsenklippen mit kleinen Sandbuchten abwechseln. Die zahlreichen Grotten und der Meeresboden sind von enormem naturwissenschaftlichen Interesse und ein echtes Paradies für Taucher. Das Binnenland ist reich an on Gescihchte und kulturellen Zeugnissen, die Landschaft bietet traumhafte Aussichten, die herrschaftliche Prunkvillen aus dem 18.Jhdt. beinhalten, die sich an die Küste anschmiegen.

Eine Treppe von 184 Stufen verbindet die Basilika von Santa Maria mit dem darunterliegenden Hafen und bildet einen Rahmen für das Acquedotto Pugliese, das Aquädukt, das man im Jahr 1906 zu bauen begonnen hatte. Die Arbeiten mussten wegen des 1. Weltkrieges unterbrochen werden und wurden erst nach dem Krieg wiederaufgenommen. Der Bau erreichte das Wasser erst 1939. Die dazugehörige römische Säule und die  monumentale Treppe wurden von Mussolini aus Rom geschickt.

 

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